Freitag, 30.07.2010

Die laufende Betreuung unseres redaktionelen Angebotes muss vorübergehend unterbrochen werden.

Ressorts
Titelseite
Soziales
Umweltschutz
Kultur
♦ Internationales
Gesellschaft
Zivilgesellschaft
Bürgerengagement
Staat & Engagement
Wirtschaft & Engagement
Tipps für Engagierte
Wettbewerbe
Termine
Praxistipps
epd-FD-Entwicklung -Entwicklung
Leserbriefe
Berichte & Projekte
Arbeitslosigkeit
Armut
Asyl
Behinderungen
Bildung
Demokratie
Eine Welt
Einwanderung
Familie
Frieden
Geschlechter
Gesundheit
Hilfsaktionen
Jugend
Kinder
Kultur
Leben im Alter
Lebenshilfe
Menschenrechte
Religionen
Sport
Straffälligkeit
Tierschutz
Umweltschutz
Verbraucher
Verkehr
Wissenschaft
Social Times
ist gefördert durch die
RobertBoschStiftung
Social Times
Konzept
Redaktionsstatut
Mediadaten
Nachrichtenfenster
Logo-Download
Impressum
epd-Archiv -Archiv
Gestern Lob, heute Mahnung

IPPNW kritisiert Waffengeschäft mit Israel

(IPPNW). Nach dem gestrigen Lob des Koalitionsvertrags haben die Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) und die pax christi Nahostkommission heute an Bundeskanzlerin Merkel appelliert, die israelische Forderung nach zwei deutschen Kriegsschiffen "unverzüglich abzulehnen". Das Geschäft vertrage sich nicht mit dem vereinbarten Eintreten für Frieden im Nahen und Mittleren Osten, mahnten die Organisationen. Bereits im Juli hatte die IPPNW in einem offenen Brief an die Kanzlerin gegen die Lieferung von zwei atomwaffenfähigen U-Booten an Israel protestiert.


Bild zur Nachricht

IPPNW und die pax christi Nahostkommission appellieren an Bundeskanzlerin Angela Merkel die israelische Forderung nach zwei deutschen Kriegsschiffen unverzüglich abzulehnen. „Diese Anfrage verträgt sich nicht mit dem im schwarz-gelben Koalitionsvertrag vereinbarten Eintreten für Frieden, Stabilität und demokratischer Entwicklung im Nahen und Mittleren Osten“, so Matthias Jochheim, stellvertretender Vorsitzender der IPPNW. Die von Schwarz-Gelb befürwortete Konferenz im Nahen Osten nach dem Vorbild des KSZE-Prozesses mit den regional beteiligten Konfliktparteien, den USA, EU, Russland und den Vereinten Nationen werde so direkt konterkariert.

Die Tageszeitung "Ma'ariv" hatte berichtet, die israelische Marine wolle die beiden Korvetten der Hamburger Werft Blohm & Voss unter anderem mit Raketenabwehrsystemen des Typs "Barak 8" sowie weitreichenden Radaranlagen bestücken, um so „für künftige Kriege bereit zu sein“.

Laut der US-amerikanischen Nachrichtenagentur UPI hat sich die israelische Regierung zudem mit der Bitte um Mitfinanzierung eines sechsten U-Boots an die Bundesregierung gewandt. Bereits im Juli hatte die IPPNW Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Offenen Brief aufgefordert, die von Israel bestellten zwei weiteren atomwaffenfähigen U-Boote der Dolphin-Klasse nicht auszuliefern. Auch pax christi forderte alle Lieferungen deutscher Waffen und Rüstungsgüter nach Nahost unverzüglich zu stoppen. Auslieferungstermin für die beiden U-Boote ist voraussichtlich das Jahr 2012. Die Kosten betragen 500 Millionen Euro, ein Drittel davon soll die Bundesregierung tragen.

Die IPPNW und pax christi setzen sich für eine „Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten“ (KSZMNO) ein. Eine zivilgesellschaftliche Modellkonferenz im Mittleren und Nahen Osten mit Experten aus Wissenschaft, Politik, Industrie und Kultur aus der Region soll die Idee der Kooperation und gemeinsamen Sicherheit mit Leben füllen. Einziger Grundsatz für das Zusammenkommen ist die Bereitschaft zum Dialog ohne Vorbedingungen. Dafür setzen sich unter anderem ein: Norbert Blüm, Abdallah Frangi, Prof. Johan Galtung, Prof. Ulrich Gottstein, Rupert Neudeck, Rafik Schami, Hans-Christoph von Sponeck sowie Prof. Udo Steinbach.

Weitere Informationen unter www.ippnw.de/aktiv-werden/kampagnen/kszmno- appell.html


pfeil  Nahostkonflikt: Ärzteorganisation fordert Waffenlieferungsstopp nach Israel

(Dienstag, 27.10.)

Leserbrief
Leserbrief schreiben
Druckversion
Druckversion
Versenden
Versenden
buergernetz-logo Das Online-Netz für bürgerschaftliches Engagement Zeitspenden, Geldspenden, Nachrichten: Internetdienste für Bürger und zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland.
Projektsuche:
Aktuell
Menschenrechte in Simbabwe
Leiterin des Peace Projekts wieder frei mehr
Rassismus bei der Drogenbekämpfung
"Der Drogenkrieg war noch nie farbenblind" mehr
«Hoffnung für Osteuropa»
Start für Spendenaktion mehr
Internationale Gesundheitsprojekte
Globalem Aids-Fonds fehlt Geld mehr
Impfaktionen in Westafrika
UNICEF will vor Kinderlähmung schützen mehr
Bürgerengagement
in Deutschland
Zur Bürgernetz-Engagementkarte
Bürgernetz
0
Sundermann
Jutta Sundermann, Mitgründerin von attac Deutschland
BBE-Homepage

Social Times
Warum 2 Farben?

Berichte der Redaktion

Berichte von Organisationen