Medikamenten-Initiative
«Ärzte ohne Grenzen» fördert Forschung
Berlin (epd). Die Hilfsorganisation «Ärzte ohne Grenzen» stellt 18 Millionen Euro zur Erforschung von Medikamenten gegen die Schlafkrankheit und andere vernachlässigte Erkrankungen bereit. «Diese Investition ist notwendig, um eine effiziente Behandlung von Patienten in den ärmsten Ländern der Welt sicherzustellen», sagte Frank Dörner, Geschäftsführer der Organisation in Deutschland.
Mit dem Geld werde die unabhängige
Forschungsinitiative DNDi über einen Zeitraum von sechs Jahren
gefördert.
Mit Unterstützung von «Ärzte ohne Grenzen» habe DNDi bereits zwei
Medikamente zur Behandlung von Malaria entwickelt, die ohne
Patentschutz auf den Markt kämen. Dadurch sei eine breite
Verfügbarkeit garantiert. Zugleich werde eine Verteuerung durch
Monopolstrukturen verhindert.
Internet: www.aerzte-ohne-grenzen.de; www.dndi.org
(Montag, 23.02.)
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